
Ziel des Kooperationsprojektes „Knoten interkultureller Familienbildung“ KNIF ist es, Eltern und ihren Kindern unabhängig von ihrer Herkunft Bildungschancen und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Dazu wurden drei Bausteine der aufsuchenden Elternarbeit entwickelt, die miteinander verknüpft - und verbunden mit bereits vorhandenen Angeboten - im interkulturellen Kontext Erziehungskompetenz und Integration passgenau verbessern helfen.
Unsere Knotenstruktur zum Download als .pdf-Datei finden Sie > Hier.
Schritte zu gelingender Elternschaft ist ein unterstützendes Frühinterventionsprogramm für werdende Eltern oder Eltern mit Säuglingen in schwierigen Lebenslagen und basiert auf STEEP™. In Hausbesuchen und Gruppennachmittagen wird bindungs- und beziehungsorientiert (unter Einbeziehung von Videoaufnahmen) gearbeitet.
Die Einbindung in die Angebote des Mehrgenerationenhauses ermöglicht individuelle Unterstützung und Entlastung für die meist sehr jungen Mütter. Zusätzlich bietet die Vernetzung mit anderen Trägern (z.B. Schreiambulanz des SPZ, Migrationsberatung...) passgenaue Hilfen in hochbelasteten Situationen.
Mütter, bzw. Väter in sehr belasteten Lebenssituationen können frühzeitig und niederschwellig (Zusammenarbeit mit Frauenärzten und Hebammen) Unterstützung erfahren. Zum einen durch die Angebote des MGHs und seiner Partner (Mittagstisch, Nachbarschaftshilfe, Babysitting), zum anderen können sie durch das Frühinterventionsprogramm STEEP™ Hilfestellung beim Aufbau der Eltern-Kind-Bindung erfahren.
Details zum Angebot finden Sie hier: Flyer herunterladen
und nähere Informationen zum Frühinterventionsprogramm STEEP™auf der Homepage des Zentrums für Praxisentwicklung in Hamburg ZEPRA
Sprich mit mir! Eine frühkindliche Sprachförderung im Bahnhofsviertel der Stadt Hof basierend auf "Opstapje - Schritt für Schritt".
Opstapje ist ein präventives Spiel- und Lernprogramm aus den Niederlanden für Kleinkinder von 1,5 bis 2 Jahren und deren Eltern. Unter dem Motto "Gemeinsam spielen - gemeinsam lernen" unterstützt Opstapje Familien aktiv in der Erziehung ihrer Kinder.
Opstapje ist ein Hausbesuchsprogramm. Die Förderung findet in der Familie statt. Mütter und Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund lernen und verstehen besser Deutsch, erleben sich besser integriert.
Opstapjefamilien werden einmal pro Woche von der Hausbesucherin besucht. Das zur Verfügung gestellte Spielmaterial ist vielseitig und lässt keine Langeweile aufkommen. Regelmäßige Gruppentreffen dienen dem Erfahrungsaustausch und schaffen neue soziale Kontakte. Schritt für Schritt erhalten Eltern und Alleinerziehende für die Dauer von 15 Monaten praktische Unterstützung in der Erziehung und Förderung ihrer Kinder.
Details zum Angebot finden Sie hier in unserem Flyer: Flyer herunterladen
Das Projekt „Stadtteilmütter“ der EJSA (Verein für Evangelische Jugendsozialarbeit Hof und Umgebung e.V.) bildet eine Klammer zu den beiden anderen, dem Kindesalter angepassten Teilangeboten.
Eltern mit Migrationshintergrund haben heutzutage vielfältige Herausforderungen zu meistern. Die gesellschaftlichen Anforderungen, die sich bei der Erziehung ihrer Kinder stellen, sind enorm gewachsen. Wissen über das deutsche Bildungs-, Gesundheits-, und Sozialsystem zu vermitteln gehört daher zu den Hauptaufgaben der Stadtteilmütter.
Erfahrungen belegen, dass diese Wissensvermittlung dann gelingt, wenn die Stadtteilmütter aus dem gleichen Umfeld kommen. Sie kennen sich im Stadtteil aus, haben den gleichen Migrationshintergrund wie die besuchten Mütter und zudem eigene Kinder. So fassen die Familien leichter Vertrauen und entwickeln sich in den Bereichen Bildung, Sprache, Erziehung und Gesundheit weiter.
Bei Familienbesuchen können die Eltern Probleme reflektieren, thematisieren und verschiedene Handlungsmöglichkeiten kennenlernen. Im Sinne eines Schneeballsystems geben die beratenden Mütter (Väter) ihr Wissen auch an andere Mütter (Väter) weiter.
Zusammenfassend übernehmen die Stadtteilmütter eine Brückenfunktion zwischen den verschiedenen vorhandenen Institutionen, Projekten, den Regeldiensten und den Eltern.
Die erste Seite unseres Flyers zum Projekt können Sie > Hier und die zweite Seite > Hier downloaden.
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Die beste Prüfung für das Gewissen eines Menschen ist vielleicht seine Bereitschaft, Opfer für künftige Generationen zu bringen, deren Dank ihn nie erreichen wird.
Unbekannter Verfasser